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<pre>Die Ingolstädter haben einen desaströsen Saisonstart hingelegt. Markus Kauczinski, der Nachfolger von Erfolgstrainer Ralph Hasenhüttl, weiß auch nach neun Spieltagen immer noch nicht, wie sich ein Bundesliga-Sieg als FCI-Coach anfühlt.  <p> Während die Alte Dame mit der 1:2-Niederlage in Gladbach die letzte realistische Chance auf ein Europa-League-Ticket ungenutzt verstreichen ließ, sind die Geißböcke nach dem 1:1 gegen Mainz mehr denn je im freien Fall in Richtung Liga unterwegs.  <p>  Gegen den HSV hat der VfL insgesamt elf Mal in Folge, sei es zu Hause oder auswärts, nicht verloren. In den letzten fünf Duellen feierten die Kicker aus der Auto-Stadt vier Siege — so auch in der Hinrunde mit 1:0. Der Torschütze war Mario Gomez. <p> Während der VfB vor sieben Tagen mit dem 2:1-Erfolg gegen Borussia Dortmund seinen 500. Bundesliga-Heimsieg der Vereinsgeschichte zelebrierte, hatten die Roten ausgerechnet bei den zuvor noch sieglosen Bremern ihre höchste Niederlage der laufenden Saison kassiert. <p>  Am Freitag beginnt bereits der Spieltag – und nicht alle Mannschaften waren bis den bislang gezeigten Leistungen zufrieden. Konnte uns das vergangene Wochenende tatsächlich schon erste Erkenntnisse liefern, was von wem erwartet werden darf?  </pre>


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<pre>Dabei haben es sich die Kraichgauer ganz alleine selber anzukreiden, dass der BVB noch immer über einen Vorsprung von vier Toren verfügt: Beim zunächst so furios gestalteten Gastspiel in Bremen besaß das Team alle Möglichkeiten, diesen möglicherweise entscheidenden Nachteil zu negieren.  <p> Die Münchner kommen in meinen drei Begegnungen dieser Art diesmal übrigens gar nicht vor, dafür ist es das zweite Spitzenspiel der Runde, das zwischen Hoffenheim und Leverkusen. 47 Tore treffen hier aufeinander, nicht gerade wenig also!  <p>  Kümmerliche vier erzielte Saisontreffer haben die auch in Mainz vermisste Durchschlagskraft dabei längst als einen schweren Systemfehler entlarvt; durchschnittlich brauchten die Geißböcke bislang 270 Bundesliga-Spielminuten, um einen eigenen Treffer zu erzielen. <p> Im Kalenderjahr 2016 ist der Hamburger SV die schlechteste Mannschaft der Bundesliga, es konnten aus 22 Partien bescheidene 20 Punkte geholt werden. In den ersten fünf BL-Partien gab es lediglich zum Auftakt ein Remis, es wurden insgesamt nur sieben Torschüsse abgegeben, die Mannschaft rangiert auf dem Relegationsplatz. <p>  Interessant ist in diesem Zusammenhang auch, dass ein einziges direktes Duell im eigenen Stadion gegen die Grün-Weißen weniger als drei Tore bot. Ausreichend Gründe also, hier für „Über 2,5 Tore“ zu plädieren.  </pre> 


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<pre> Auf Seiten der SGE gab es beim 0:2 in Dortmund keine Punkte. Da die Adler 2023/24 zuhause nur zweimal verloren haben, gilt sie als sehr schwer schlagbar im eigenen Stadion. Es ist wohl nicht vermessen, beide Teams in etwa auf Augenhöhe einzuordnen und genau deshalb auf ein Remis zu setzen.  <p> Mit aller Macht soll ein weiteres Abrutschen verhindert werden. Die Wölfe wollen sich die Relegation unbedingt ersparen. In der vergangenen Saison mussten die Niedersachsen „nachsitzen“, konnten sich aber mit zwei 1:0-Siegen gegen Eintracht Braunschweig retten.  <p>  Bereits in der Saison 2011/12 trafen die beiden Teams am ersten Spieltag der neuen Saison aufeinander. <p>  Insbesondere in diesen Sechs-Punkte-Spielen wurde dann auch deutlich, dass der Sport-Club der plötzlichen nervlichen Belastung nicht im erforderlichen Maße gewachsen ist — in der entscheidenden Saisonphase scheint nicht einmal mehr auf die zentralen Leistungsträger Verlass. <p>  Am Sonntag will Hollerbach bei seiner Heim-Premiere als HSV-Coach einen Sieg bejubeln — denn nur Siege bringen die Hamburger aus der Abstiegszone. Der Rückstand auf den Relegationsplatz beläuft sich aktuell auf einen Punkt, das rettende Ufer mit Platz 15 ist schon vier Zähler weg.  </pre>


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<pre> Nach unserer Prognose müssen die Dortmunder sogar befürchten, dass es ihnen wie jüngst den Kölner Geißböcken ergeht, die in Hoffenheim zwar nahezu auf Augenhöhe agierten, der brutalen Effizienz der Hausherren letztlich aber nichts entgegensetzen konnten.  <p> Der Australier, welcher bei Leverkusen nur selten zum Einsatz kam, soll vor allem auf Martin Harnik Druck ausüben, der in der neuen Saison bisher als echter Chancentod in Erscheinung trat, aber auch den seit Jänner 2014 (!) torlosen Vedad Ibisevic ersetzen. Der Bosnier wechselte am letzten Transfertag für mehrere Millionen Euro zu Hertha BSC und trifft folglich gleich bei seinem Debüt auf den alten Arbeitgeber treffen.   <p> – RB-Coach Ralph Hasenhüttl geht davon aus, dass der Sieg gegen Freiburg künftig vieles leichter macht. <p>  Selbst in dem überraschend klar beherrschten Heimspiel kam den Hessen jedoch einmal mehr das Kardinalsproblem der Rückrunde in die Quere; die mangelhafte Chancenverwertung der Eintracht ließ die Borussen mit einem äußerst schmeichelhaften Remis entgegenkommen.  <p> Allerdings bleibt vorerst nicht nur die Meisterfrage unbeanwortet, auch die internationalen Startplätze sind noch nicht fix vergeben und auch im Tabellenkeller geht das Tauziehen um den Klassenerhalt in die nächste Runde.  </pre>


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<pre> Zum Abschluss nehmen wir auch noch die Partie zwischen Bochum und Hoffenheim unter die Lupe. Die TSG taumelt, liegt nur mehr drei Punkte vor dem Relegationsplatz und holte in den jüngsten drei Spielen lediglich einen Punkt bei einem Torverhältnis von 4:9.  <p> Schon seit sechs direkten Duellen gab es keinen Heimsieg mehr und auch ich habe am Samstag keinen echten Favoriten. Da es auf Kölner Boden seit 2001 keine Nullnummer mehr gab, tendiere ich zu einem Remis, aber mit mehr als 1,5 Toren.  <p>  Während die „alte Dame“ aus Berlin mit einem Sieg plötzlich wieder um einen Platz im Europapokal mitmischen könnte, sind die Nullfünfer sind gefordert zu punkten, wollen sie im Kampf um den Klassenerhalt nicht noch weiter in Bedrängnis geraten. <p>  Damit dürften die Herthaner mit dem Abstieg nichts zu tun haben, auch wenn dieser theoretisch immer noch möglich ist. Es ist aber nicht zu erwarten, dass die Alte Dame ihren großen Vorsprung zur Gefahrenzone noch vergeigt, zumal ein Heimsieg über den VfL der nächste Befreiungsschlag wäre.  <p> Grund genug für die Vereinsführung, eine Vertragsverlängerung bis 2019 zu forcieren. Unterschrieben hat der Coach allerdings noch nicht, wenngleich er betont, dass ihn das seitens der Klubführung entgegengebrachte Vertrauen sehr ehre.  </pre>


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